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Tipps zu sportlichen Aktivitäten

 

Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten gibt es überall

Volkshochschulen und Sportvereine bieten oft Sport in Gesundheitssportgruppen an, - so eignen sich Reha-Gruppen oder Koronarsportgruppen auch für Nierenkranke. Die Deutsche Sportvereinigung Dialysepatienten DSD e.V. veranstaltet Sportfeste und Meisterschaften für alle Dialysepatienten und nierentransplantierte Menschen, die Spaß an der Bewegung haben - also nicht nur für Leistungssportler. In einigen Dialysezentren besteht auf Anfrage auch die Möglichkeit, während der Dialysebehandlung gymnastische Übungen sowie ein Ergometertraining unter Anleitung durchzuführen. Fragen Sie hierzu ihren Arzt.

Den Shunt schützen

Hämodialysepatienten sollten beim Sport ihren Shunt mit einer Manschette vor Verletzungen schützen.

Druckbelastungen meiden

Peritonealpatienten müssen Druckbelastung auf den Bauch, zum Beispiel durch schweres Heben, meiden. Sie sind kritisch für das Bauchfell und den Katheter. Leichte, speziell ausgewählte Übungen, die die Bauch- und Rückenmuskulatur kräftigen, sind jedoch empfohlen. Mit einem wasserdichten Verband lässt sich die Katheterstelle beim Schwimmen schützen.

Das Trinkpensum im Blick behalten

In der Sauna ist es für Dialysepatienten besonders wichtig, das Trinkpensum im Blick zu behalten. Es sollte nicht mehr getrunken werden, als durch das Schwitzen an Gewicht verloren geht. Gut geeignet sind elektrolytarme Mineralwasser.

Weiterführende Informationen:

Deutsche Gesellschaft Rehabilitationssport für chronisch Nierenkranke e.V.
TransDia e.V. Sport für Transplantierte und Dialysepatienten